Die 13 außergewöhnlichsten Tiere auf der Welt

3. Der Vogelkop-Paradiesvogel

Bild: Imago / Nature in Stock

Der Vogelkop-Paradiesvogel ist auf der Halbinsel „Vogelkop“ im Nordwesten Neuguineas einheimisch. Übersetzt bedeutet der Name „Vogelkopf“, da die Form der Insel einem sitzenden Vogel ähnelt.

Der Vogelkop-Paradiesvogel fällt besonders durch sein tief-schwarzes Gefieder auf, welches in der Lage ist, 99,95 % des Lichts zu absorbieren. In der Paarungszeit geben die Vögel jedoch ein anderes Bild ab.

Denn die männlichen Paradiesvögel versuchen, den Weibchen zu imponieren, um sich zu paaren. Dazu heben sie ihr Federkleid an und balzen vor ihren potenziellen Partnerinnen. Dabei zeigen sie provokant ihr strahlend blaues Untergefieder. Dieses dient einerseits als Balztracht und ist gleichzeitig eine Warnung an andere Männchen.

Interessant: Haben Sie sich jemals gefragt, warum der Himmel blau ist?

Der Himmel erscheint blau, weil Luftmoleküle das Sonnenlicht streuen. Blaulicht hat eine kürzere Wellenlänge als rotes Licht und wird daher stärker gestreut, was den Himmel für uns blau erscheinen lässt. Dieses Phänomen wird als Rayleigh-Streuung bezeichnet und erklärt auch, warum der Himmel bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang rötlich ist.