Experten haben neue Beweise über die Identität des biologischen Vaters von Marilyn Monroe enthüllt

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Ihr ganzes Leben lang stellte sich Marilyn Monroe die Frage, wer ihr richtiger Vater war. Ihre Mutter konnte ihr keine Antwort geben. Leider verstarb sie auf tragische Art in jungen Jahren, ohne jemals die Wahrheit hierüber zu erfahren. Experten glauben jetzt, dass sie einen Beweis über die Identität ihres biologischen Vaters gefunden haben.

Marilyn Monroe ist auch nur der Künstlername der Ikone. Diesen hat sie zu Beginn ihrer Karriere ausgewählt. Der Name aus ihrer Geburtsurkunde lautete Norma Jean Mortensen und klang viel gewöhnlicher. Auf diesem Dokument wurde der Name ihres Vaters mit Edward Mortensen genannt. Dahinter steckt aber noch viel mehr.

1. Die Geburtsurkunde wurde erst später entdeckt

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Erst viele Jahre nach dem Tod von Marilyn Monroe tauchte die Geburtsurkunde wieder auf. Die Zeitung The New York Times schrieb 1981, dass die Filmikone gar nicht wie immer angenommen unehelich geboren wurde. Im Haus eines Toten wurde die Kopie ihrer Geburtsurkunde gefunden. Es wird angenommen, dass es sich bei dem Verstorben um Marilyn Vater handelt.

Nach dem Tod des 85-jährigen Edward Mortensen wurde in seinem Haus die besagte Geburtsurkunde entdeckt. Des Weiteren wurden Dokumente gefunden, welche die Heirat und die Scheidung zwischen ihm und Marilyns Mutter Gladys Baker beurkundeten. Dies ist aber noch kein Beweis dafür, dass er der biologische Vater ist.

2. Der DNA-Test steckte noch in den Kinderschuhen

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Zu dieser Zeit hatte der DNA-Test noch keine große Relevanz. Erst im Jahr 1986 gelang es Wissenschaftlern mit Hilfe des genetischen Fingerabdruckes, Spuren von Körpergewebe zur Identifizierung einer Person zu verwenden. Für Marilyn kam dieser wissenschaftliche Durchbruch leider viel zu spät.

Eines Tages zeigte Marilyns Mutter ihr ein Bild von einem Mann, der angeblich ihr Vater sein sollte. Die junge Norma war begeistert und hatte eine genaue Vorstellung von ihrem Vater. 1974 schrieb sie in ihren Memoarien, wie aufgeregt sie damals war. Sie hatte das Gefühl, mit dem Mann auf dem Bild verbunden zu sein.

3. Sehr schöne und wichtige Erinnerungen

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Der Mann auf dem besagten Bild trug einen frechen Schlapphut und versprühte einen fröhlichen Eindruck. In seinen Augen spiegelte sich ein lebhaftes Lächeln und sein dünner Schnurrbart erinnerte an Clark Gable. Marilyn umgab ein warmes Gefühl, wenn sie an das Foto dachte. Leider sollte es eine traurige Wendung auf der Suche nach ihrem Vater geben.

Gladys erzählte ihrer Tochter Norma, dass ihr Vater bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sei. Aber Marilyn konnte sich nicht mit dieser Geschichte abfinden. Sie fragte ihre Mutter nach dem Namen ihres Vaters. Gladys wich stets aus und ging diesen unangenehmen Situationen aus dem Weg.

4. Marilyns Mutter wurde verlassen

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Erst Jahre später fand Marilyn seinen Namen und andere Dinge über ihn heraus. Einst hat er mit ihrer Mutter im selben Haus gewohnt. Das junge Paar war sehr verliebt ineinander. Aber während der Schwangerschaft ist er gegangen, ohne seine Tochter jemals gesehen zu haben. Marilyn fühlte sich dennoch zu diesem Mann hingezogen.

In ihrem Buch erinnert sie sich an das warme Gefühlt, dass sie beim Betrachten des Bildes überkam. Das Lächeln und der frech gekippte Hut hatten eine große Wirkung auf die junge Frau. Sie fühlte sich nicht alleine und wollte unbedingt noch mehr über diesen Mann herausfinden.

5. Clark Gable weckt Erinnerungen an ihren Vater

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Als Marilyn ein Sammelalbum entwarf, begann sie mit dem Bild von Clark Gable. Sein dünner Schnurrbart und der freche Hut weckten in ihr Erinnerungen an ihren Vater. Das Schicksal hatte etwas Spannendes mit der Schauspielerin vor. Viele Jahre später spielte sie im Film „The Misfits“ zusammen mit Clark Gable.

Die ganze Zeit weckte dieser großartige Mann Erinnerungen an ihren Vater. Wenn sich Marilyn in ihrer Kindheit schlecht, träumte sie von ihrem Vater. Sie stellte sich vor, wie er ihr mit ihr schimpfte, wenn sie etwas angestellt hatte. Der jungen Norma fehlten ein Vater und ein geborgenes Zuhause.

6. Eine große Lücke im Leben der jungen Norma

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Allem Anschein nach hatte die junge Norma eine chaotische und traumatische Kindheit. Sie hatte kein geborgenes Zuhause, musste immer still sein und sämtliche Hausarbeiten ausführen. Ihre Mutter musste sie aufgrund von Umständen, die sie beeinflussen konnte aufgeben.

Gladys litt an paranoider Schizophrenie und wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Norma wurde zwischen Pflegefamilien und Waisenhäusern hin- und hergeschoben. Dies ging natürlich nicht spurlos an ihr vorbei. Im Erwachsenenalter wollte sie diese Lücke füllen. Sie war immer auf der Suche nach dem Sinn der Familie. Ihre eigene psychische Gesundheit erlitt einen Schaden.

7. Ein Gefühl der ständigen Einsamkeit

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Später entschloss Marilyn sich, den Mann zu kontaktieren, den sie für ihren leiblichen Vater hielt. Sie kannte seinen Namen: Charles Stanley Gifford. Aber leider stieß sie hier nur auf Ablehnung. Diese Abweisung schien ihr das ganze Leben als junge Erwachsene zu verfolgen. Im Jahr 1945 fand sie Giffords Telefonnummer.

Als sie ihn am Telefon hatte, stellte sie sich als Gladys Tochter vor. Marilyn versprach sie wahrscheinlich sehr viel von diesem Gespräch. Aber Gifford soll sofort wieder aufgelegt haben. Sie hatte also immer noch keine Gewissheit über ihren wahren Vater.

8. Leben in ständiger Angst

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Einige Jahre danach begann Marilyn als Model zu arbeiten. Dies führte zur Schauspielerei. Ihre Schönheit machten sie schnell berühmt und zu einem Star. Aber sie blieb dennoch sehr verletzlich. Ständig machte sie sich Sorgen darüber, dass die Medien die Wahrheit über ihre Vergangenheit herausfinden würde.

Ein Kind unverheirateter Eltern zu sein, war ein großes Stigma zur damaligen Zeit. In ihren Memoarien gab Marilyn bekannt, dass sie immer gelogen hat, wenn Fragen über ihre Eltern gestellt wurden. Über ihren Vater sagte sie, dass er irgendwo in Europa sei. Ihre Mutter erklärte sie sogar für Tod. Tatsächlich sollte Gladys ihre Tochter jedoch überleben.

9. Marilyn schämte sich für ihre Eltern

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Marilyn hat gelogen, weil sie sich für ihre Eltern schämte. Die Welt sollte nicht wissen, dass ihre Mutter in einer psychiatrischen Klinik untergebracht und nicht mit ihrem Vater verheiratet war. Sie hatte nie die Stimme ihres echten Vaters gehört. Aber als Marilyn Karriere begann, musste sie immer damit rechnen, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Ein Journalist berichtete bereits 1952, dass Gladys wohlauf und am Leben ist. Einer Bekannten hat sie erzählt, Marilyns Mutter zu sein. Doch ihr wurde kein Glauben geschenkt. Vielmehr führten diese Umstände erneut zu psychischen Problemen bei der geisteskranken Frau. Sie wurde erneut in die Psychiatrie eingewiesen.